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Fitnessgeräte für Zuhause

Herzlich Willkommen an alle Sportliebhaber,

Fitnessgeräte für zuhause ganz gleich, ob Sie Einsteiger, Fortgeschrittene oder Profis sind und sich für das Training mit Fitnessgeräte für Zuhause interessieren. Wir freuen uns, dass Sie unsere Seite besuchen und heißen Sie Herzlich Willkommen. Wir möchten Sie hier darüber informieren, welche Fitnessgeräte sich für das Heimtraining eignen. Schließlich hat schon Arnold „Terminator“ Schwarzenegger in seinen Büchern begeistert über die Möglichkeiten berichtet, außerhalb eines Sportstudios etwas für seinen Körper und seine Gesundheit zu tun. Natürlich bieten wir nicht nur einen Ratgeber über Fitnessgeräte, sondern versorgen Sie hier auch mit Tipps für Ihr Training in den heimischen vier Wänden.

Die besten Fitnessgeräte für Zuhause

Hantelbank Rudergerät Laufband Stepper Ellipsentrainer Ergometer Kraftstation

Fitnessgeräte und Training Zuhause – Was Sie hier erwartet

Wie Sie interessieren wir uns für Fitness und die Möglichkeiten, wie Sie effektiv in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung trainieren können. Wir haben uns umfassend mit diesem Thema beschäftigt und möchten Sie an unserem Wissen Teil haben lassen. Wir stellen Ihnen deshalb zuerst in einer kleinen Einführung verschiedene Trainingsgeräte für Zuhause knapp vor.

Fitnessgeräte für zuhause Anschließend haben wir eine Zusammenfassung der Vor- und Nachteile für das Heimtraining erstellt. Diese Liste ist insbesondere für Einsteiger gedacht, die unsicher sind, ob das heimische Training oder doch das Sportstudio die richtige Entscheidung für sie ist. Danach widmen wir uns ausführlich der Frage, worauf es beim Heimtraining ankommt. Wir geben beispielsweise Hilfestellungen, welche Übungen und Kraftsportgeräte geeignet sind, wenn Sie Bauch, Beine und Po schulen möchten.

Wir zeigen außerdem auf, wie Sie einen Trainingsplan für den heimischen Sport schreiben. Zahlreiche Erfahrungen und Studien zeigen, dass ein Plan, den Sie selbst entwerfen, einfacher durchgehalten werden kann, als vorgefertigte und unpersönliche Varianten. Deshalb möchten wir Ihnen dabei helfen.

Wenn Sie regelmäßig trainieren, wissen Sie, wie positiv sich Körper und Psyche durch den Sport verändern. Für Einsteiger sind die umfassenden Wirkungen, die Sport hat, jedoch häufig überraschend und können erschreckend sein. Viele Frauen wissen beispielsweise nicht, dass auch sie Testosteron ausschütten können, wie beispielsweise durch Training an einer Kraftstation geschieht. Wir klären deshalb auf, was eigentlich genau im Körper geschieht, wenn Sie trainieren. Wir hoffen und denken, dass wir auch für Fortgeschrittene und Profis interessante Informationen erläutern können.

 

Trainingsgeräte für Zuhause: Eine kurze Einführung

Ganz gleich, ob es sich um Fitnessstudio Geräte oder um Varianten für das Heimtraining handelt, stets lassen sie sich nach drei Varianten kategorisieren:

a) Cardiogeräte, mit denen in der Hauptsache Ausdauersport betrieben wird

b) Kraftsportgeräte, mit denen Sie in der Hauptsache Ihre Muskulatur schulen können

c) Balance-Geräte, mit denen Sie sowohl Ihre Ausdauer wie auch Ihre Muskulatur trainieren können

Es liegt in der Natur der Sache, dass Sie beim Cardio-Training immer auch bestimmte Muskelpartien schulen. Beim Laufen trainieren Sie beispielsweise Ihre Beinmuskulatur. Beim Krafttraining werden Sie häufig auch etwas für Ihre Ausdauer tun. Gut spürbar ist dies z.B. beim Bauchtraining. Da die Übungen und zugehörigen Fitnessgeräte jedoch einen anderen Hauptzweck haben, werden sie von Balance-Geräten unterschieden.

 

a) Cardiogeräte für den Ausdauersport
Cardiogeräte für Zuhause sind all die Trainingswerkzeuge, durch die in der Hauptsache Ihr Herzkreislauf-System aktiviert und fortwährend gefordert wird. Klassische Beispiele für solche Heimtrainer sind beispielsweise das Laufband oder ein Ergometer. Wer Ausdauer in den eigenen vier Wänden machen möchte, hat allerdings mit dem Nachteil zu kämpfen, dass es kleine Fitnessgeräte für Zuhause nicht gibt. Alle Trainer und Bänder benötigen relativ viel Platz.

 

b) Kraftsportgeräte für Zuhause
Man könnte diese Gruppe auch als Muskelaufbau Fitnessgeräte für Zuhause bezeichnen, denn letztlich geht es genau darum: Sie sollen an Kraft gewinnen, indem Sie Ihre Muskulatur stärken. Wenn Sie für diesen Zweck Fitnessgeräte kaufen möchten, greifen Sie beispielsweise zu Hanteln, einem Unterarmtrainer oder gleich einer Kraftstation als Multifunktions Fitnessgerät. Anders als im Fall der Cardiogeräte können Sie durch platzsparende Fitnessgeräte für den Muskelaufbau kaufen. Allerdings mangelt es diesen häufig an Vielseitigkeit. Die einzige Ausnahme wären Hanteln, aber diese verlangen nach einer Hantelbank, um wirklich effektiv zu arbeiten.

 

c) Balance-Geräte für Ausdauer und Kraft
Balance-Geräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie Ausdauer und Kraft gleichermaßen schulen. Das bekannteste Beispiel ist ein Rudergerät. Aber beispielsweise auch Crosstrainer und Stepper, die ansonsten häufig falsch im Ausdauer-Bereich gelistet werden, gehören in diese Geräte-Klasse. Für Einsteiger, die möglichst einfach fit werden möchten, sind Balance-Geräte der passende Griff. Sie müssen aber wissen, dass jene ihre Grenzen haben. Sie können beispielsweise mit einer Rudermaschine nicht effektiv für einen 10.000 Meter Lauf trainieren oder erfolgreich versuchen, ein Sixpack zu bekommen.

 

Zuhause trainieren: Eine Übersicht über die Vor- und Nachteile

Wenn Sie noch Zweifel haben, ob Sie sich Fitnessgeräte für das Training in den heimischen vier Wänden anschaffen sollten, möchten wir Ihnen helfen. Wir haben uns darum bemüht, eine möglichst einfach verständliche und umfassende Liste der Vor- sowie Nachteile eines solchen Vorhabens zu erstellen, die hoffentlich Ihren Entscheidungsprozess erleichtert.

 

Mit Traniningsgeräten für Zuhause arbeiten: Die Vorteile
  • Sie können jederzeit trainieren und sind nicht von den Öffnungszeiten des Sportstudios abhängig. Zudem entfallen die Zeiten für An- sowie Abfahrt
  • Sie können für sich trainieren und sind nicht den neugierigen Blicken von anderen ausgesetzt. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass diese Hemmschwelle gerade für Einsteiger, die mit regelmäßigem Training beginnen möchten, ein großes Problem ist.
  • Sie vermeiden feste monatlichen Kosten (wenn Sie nicht zusätzlich zum Heimtraining trotzdem Mitglied in einem Fitnessstudio werden)
  • Die Fitnessgeräte sind immer frei. Sie müssen nicht warten, bis Fremde mit ihren Übungen fertig sind
  • Sie kontrollieren die Hygiene von Heimtrainern selbst und müssen sich dabei nicht auf andere verlassen
  • Schlechtes Wetter ist endlich kein Hinderungsgrund mehr, um nicht zu trainieren. Wer beispielsweise im Herbst und Winter den Weg ins Studio oder den Outdoor-Sport scheut, kann in den heimischen vier Wänden dennoch problemlos trainieren

 

Zuhause trainieren: Die Nachteile
  • Es gibt für manche Fitnessgeräte relativ hohe Anschaffungskosten, beispielsweise für Geräte für das Armtraining, einen Rückentrainer oder für Ausdauer-Maschinen
  • Es gibt keine direkte Anleitung durch einen Trainer. Dies kann bei Übungen mit komplizierten Bewegungsabläufen, die präzise durchgeführt werden müssen, von Nachteil sein
  • Für manche Geräte, wie beispielsweise eine Kraftstation, eine Rudermaschine, eine Hantelbank oder ein Laufband, entsteht ein relativ hoher Platzbedarf. Sie können die Heimtrainer möglicherweise nicht problemlos bei sich zuhause aufbauen
  • Insgesamt gibt es weniger Abwechslung als im Studio, da Ihr Heimtraining immer eingeschränkter sein wird. Auf Dauer kann dies zu Lasten der Motivation gehen. Ein wenig kompensieren lässt sich dies beispielsweise durch gelegentliche Schwimmeinheiten, Radfahren oder durch das Laufen gehen

 

Tipps für Einsteiger

Die zwei wohl schwerwiegendsten Nachteile beim Training in den eigenen vier Wänden sind die hohen Anschaffungskosten für manche Geräte und die fehlende Anleitung durch Experten. Es ist deshalb ratsam, erst einmal günstige Übungsgeräte für die eigenen vier Wände zu kaufen, mit denen relativ einfache Einheiten absolviert werden können. Beispielsweise Hanteln ermöglichen ein Ganzkörpertraining, sind aber vergleichbar preisgünstig.

Wer in den eigenen vier Wänden trainieren möchte, sollte sich deshalb auch schon aus Kostengründen ein klares Trainingsziel setzen. Wer an seiner Kraft arbeiten möchte, benötigt keine Cardio-Geräte und umgekehrt. Und wer auf Balance Wert legt, weil beispielsweise Gewicht verloren werden soll, muss einen passenden Kompromiss finden.

Es sollte in jedem Fall eine Überlegung wert sein, ob das Heimtraining das Sportstudio wirklich komplett ersetzen muss. Dies gilt nicht wegen der Hilfe, die Trainer dort geben können. Zugleich ist eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft auch ein guter Trick, um die eigene Psyche auszutricksen und eignet sich hervorragend für Trainingsfaule. Wer im Studio Mitglied ist, trainiert in der Regel eher Zuhause als Personen ohne Mitgliedschaft, „um wenigstens etwas zu machen“, wie es häufig heißt.

 

Zuhause trainieren: Darauf kommt es an

Einsteiger sollten wissen, dass jede Trainingssession aus drei Phasen besteht, die eingehalten werden sollten:

  1. Aufwärmen: Sie bereiten Ihre Muskulatur und Ihren Körper auf die kommenden Belastungen vor. Dies erreichen Sie beispielsweise durch gezielte Dehnübungen
  2. Leistung: Jetzt machen Sie Ihre eigentlichen Übungen. Das einfachste Beispiel ist, dass Sie nach dem Stretching auf die Laufrunde gehen
  3. Cool Down (Abkühlungsphase): Diese Phase wird häufig vergessen, was gefährlich für den Kreislauf werden können. Insbesondere nach Cardio-Training (aber auch nach Kraft-Training) ist es wichtig, den Puls langsam herunterzufahren. Sie können beispielsweise auf dem Laufband immer langsamer werden

 

Eine gleichmäßige Belastung der Muskeln

Beim Heimtraining sollten Sie eine gleichmäßige Belastung für ihre Muskeln anstreben. Dies bedeutet, dass Ihr Trainingsplan nicht nur abwechslungsreich gestaltet sein sollte. Er muss nach Möglichkeit auch den ganzen Körper abdecken. Sie sollten zudem versuchen, die Übungen für spezielle Muskelgruppen zu variieren. Im Kraft-Bereich eignen sich hierfür beispielsweise als Hanteln sehr gut. Mit einem speziellen Armtrainer können Sie z.B. Ihre Unterarme schulen. Damit dies nicht zu eintönig werden, können Sie mit den Hanteln von Zeit zu Zeit ergänzende oder alternative Übungen durchführen.

 

Ausreichend Regenerationsphasen einplanen

Fitnessgeräte für zuhause Einsteiger sollten sich für den Start zwei bis drei Wochen Trainingseinheiten einplanen. Wichtig ist dabei, dass zwischen den einzelnen Einheiten mindestens ein Tag Pause liegt, um dem Körper die Chance zur Regeneration zu geben. Im Ausdauerbereich sollten Sie als Einsteiger nicht länger als 15 Minuten pro Einheit arbeiten. Alle zwei Wochen können Sie die Zeit um fünf Minuten erhöhen. Pausieren Sie während der Ausdauereinheiten, wenn Sie Seitenstiche haben oder beispielsweise Schmerzen in den Schultern sowie im Rücken verspüren. Dies sind klassische Anzeichen für Überlastung. Es spielt dabei keine Rolle, welche Trainingsgeräte Sie für das Cardio-Training einplanen. Stechende Schmerzen sind stets das Signale für eine Pause.

 

Richtiges Krafttraining

Fitnessgeräte für ZuhauseIm Bereich der Kraft sollten Sie pro Gerät und Übung zu Beginn drei Sätze mit jeweils acht bis zehn Wiederholungen einplanen. Sie können alle drei bis fünf Einheiten einen zusätzlichen Satz einbauen. Machen Sie maximal fünf Sätze pro Übung – steigern Sie dann die Zahl der Wiederholungen. Zwischen jedem Satz sollten Sie eine Pause von einer Minute einplanen. Bei Einsteigern spricht nichts dagegen, dass Sie tatsächlich im Kopf bis 60 zählen. Im Laufe der Zeit werden Sie dies aber auch einfach nach Gefühl machen. Es ist allerdings wichtig, dass Sie darauf achten, dass Sie die Minute wenigstens ungefähr einhalten. Keinesfalls sollten die Pausen zu kurz werden. Wenn sich Ihre Muskulatur „kalt“ anfühlt, haben Sie zu lange pausiert.

Wichtige Tipps für Muskelaufbau

Zudem sollten Sie bei den Gewichten nicht übertreiben. Ein klassisches Problem von Einsteigern ist es, dass sie mit zu viel Gewichten arbeiten, weil sie diese noch stemmen können. Dies führt jedoch zu Muskelkater, was Ihren Trainingserfolg gefährdet. Das richtige Gewicht ist genau der Widerstand, der sich eine Spur zu leicht für Ihren Geschmack anfühlt. Denken Sie dennoch daran, die Übungen langsam durchzuführen. Wer Krafttraining zu schnell macht, arbeitet zum einen weniger effektiv. Zum anderen steigt die Verletzungsgefahr durch zu schnelle Ausführungen.

 

Einige zusätzliche Tipps für Einsteiger im Bereich des Heimtrainings

Denken Sie an die Atmung

Insbesondere beim Krafttraining vergessen Einsteiger gerne zu atmen. Damit bringen Sie jedoch Ihren Blutfluss zum Erliegen. Die Muskulatur ist jedoch auf eine möglichst optimale Durchblutung angewiesen, um effektiv zu arbeiten. Atmen Sie gegen die Belastung aus und mit der Entlastung ein. Achten Sie gezielt darauf, dass Sie diesen Rhythmus in etwa befolgen können.

 

Führen Sie die Übungen in korrekter Haltung aus

Mit der Zeit stellt sich leicht ein gewisser Schlendrian bei der korrekten Ausführung der Übung an. Sie sind vielleicht unkonzentriert oder empfinden das Training als schwerer als sonst. Eine nicht korrekte Ausführung ist zum einen schädlich für Ihre Gesundheit. Zum anderen haben Ihre Übungen im schlimmsten Fall keine oder sogar eine schädliche Wirkung. Sie können sich als groben Tipp merken, dass Sie bei allen Bewegungsabläufen im Kraftbereich gerade Linien vollziehen sollten. Wenn Sie sich unsicher fühlen, greifen Sie lieber zu festen Fitnessgeräten, bei denen Ihre Bewegungen geführt werden, und beispielsweise nicht zu Hanteln.

 

Bauen Sie langsam Balance-Übungen ein

Balance-Übungen sind, anders als die Erklärung für Balance-Geräte vielleicht glauben mag, keine Einheiten, bei denen es um einen Kompromiss aus Ausdauer und Kraft geht. Es handelt sich um sogenannte Stabilitätsübungen, bei denen Sie eine neue Form der Körperkontrolle erlernen. Diese Übungen sind dafür geeignet, um auf tieferliegende Muskelgruppen zu erreichen. Sie sollten darüber nachdenken, für diese Übungen beispielsweise einen Gymnastikball zusätzlich anzuschaffen.

 

Trinken Sie regelmäßig

Sie werden beim Training mittel bis stark schwitzen. Dadurch verliert Ihr Körper nicht nur an Flüssigkeit (gut erkennbar daran, dass ein Brennen in der Lunge entsteht), sondern auch Nährstoffe. Diese sind aber notwendig, um effektiv zu arbeiten und Gesundheitsrisiken vorzubeugen. Sie müssen deshalb regelmäßig trinken, um sowohl Ihren Nährstoff- wie auch Ihren Flüssigkeitshaushalt zu kontrollieren. Sie können beispielsweise nach jeder Übung bewusst drei Schlucke Wasser zu sich nehmen.

 

Nehmen Sie Schmerzen ernst und lernen Sie, diese richtig einzuordnen

FitnessgeräteGrundsätzlich werden Sie mit Schmerzen konfrontiert werden, wenn Sie trainieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie mit Fitnessgeräten für Zuhause trainieren oder beispielsweise Laufen gehen. Prinzipiell zu unterscheiden sind die folgenden Schmerzarten:

 

  • Überlastungsschmerz: Überlastungsschmerzen fühlen sich typischerweise stechend und/ oder pochend und kommen plötzlich. Sie nehmen ab und verschwinden, wenn Sie die Belastung reduzieren oder pausieren. Diese Schmerzen sind ein deutlicher Hinweis, dass Sie übertreiben und weniger fordernd arbeiten sollten
  • Verletzungsschmerz: Verletzungsschmerzen fühlen sich ziehend an und scheinen durch den ganzen Körper zu hallen. Sie sollten Ihr Training in einem solchen Fall sofort abbrechen und einen Mediziner um Hilfe bitten
  • Widerstandsschmerzen: Hierbei handelt es sich um die „gute Art“ von Schmerzen. Diese Form der Schmerzen zeigt an, dass Ihr Körper unter Spannung steht und arbeitet. Er ist leicht drückend, aber Sie werden ihn nicht als negativ behaftet wahrnehmen. Erreichen Sie den Widerstandsschmerz, so wissen Sie, dass Sie die für Sie korrekte Belastung gefunden haben

 

Einen Trainingsplan für die Übungen zu Hause erstellen

Es gibt eine goldene Regel für jeden, der wirklich effektiv trainieren und seine Ziele erreichen möchte:

Planen Sie Ihr Training und trainieren Sie nach Plan! Der Trainingsplan schafft Verbindlichkeit, gibt Orientierungshilfen und zeigt, welche Fortschritte Sie gemacht haben. Er hilft Ihnen auf diese Weise nicht nur dabei, Ihr Training durchzuhalten. Er motiviert zugleich. Personen, die einfach nach Lust und Laune Übungen machen, brechen ihr Training zumeist irgendwann ab, weil die Lust schwindet, da sich keine Fortschritte einzustellen scheinen.

Fitnessgeräte Theoretisch können Sie zahllose Trainingspläne im Netz finden und kostenlos nutzen. Häufig sind auch Pläne bei Fitnessgeräten enthalten. Als Muster sind diese Pläne durchaus wertvoll. Ausschließlich diese benutzen sollten Sie allerdings nicht. Dies hat zwei Hintergründe: Erstens tragen diese Trainingspläne nicht den Geräten Rechnung, die Sie bei sich möglicherweise sonst noch so haben. Ein Plan für Hantelübungen wird beispielsweise kein Laufband berücksichtigen. Zweitens können diese Trainingspläne nicht beherzigen, welche Einheiten Ihnen besonderen Spaß machen. Sie sollten deshalb einen eigenen Trainingsplan schreiben, der speziell auf Sie zugeschnitten ist. Diesen können Sie im Laufe der Zeit immer weiter verbessern und an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Trainingspläne haben eine spezielle „Grammatik“. Beispielsweise lesen Sie Tag A, B oder C. Alternativ finden z.B. ebenfalls KA oder AB. Wenn Sie nur A, B, C (und teilweise D, E, F, G) finden, handelt es sich um die Tage in der Woche, an denen Sie trainieren. Tag A kann beispielsweise Montag sein. B wählen Sie dann für den Mittwoch und C beispielsweise für den Samstag. Sie teilen die Tage also zu, wie es für Sie passt.

Steht ein K oder A davor, bedeutet dies, dass Sie an diesem Tag einen „Kraft“- oder „Ausdauer“-Schwerpunkt machen. KA wäre als Trainingstag 1 der Woche, der einen Kraftschwerpunkt hat. AB wäre Trainingstag 2, der einen Ausdauer- bzw. Cardio-Schwerpunkt besitzt. Jeden der Trainingstage planen Sie anschließend mit den drei Phasen Aufwärmen, Leistung und Cool Down. Sie notieren hier die Übungen und geben Sätze und Wiederholungen bzw. beispielsweise Distanzen oder Zeiten für das Laufen vor. Hinter jeder Übung bzw. Einheit lassen Sie ein freies Feld, hinter das Sie hinter einen Haken setzen können, wenn Sie die Übung erfolgreich gemeistert haben. Dieser kleine Haken wirkt wie wenig, erweist sich später psychologisch jedoch als extrem wertvoll, um weiter zu machen. Sie werden den Haken um jeden Preis machen wollen.

Anfangs mag es Ihnen schwierig, unpraktisch oder sogar lästig vorkommen, diese Trainingspläne selbst zu schreiben. Sie sollten es dennoch sein, denn Sie werden mit der Zeit großen Spaß an der Aufgabe finden. Es kommt von selbst, dass Sie lernen, wie Sie Ihr Training immer weiter optimieren. Und diese Unterschiede können Sie spüren. Sie befinden sich jetzt auf einem ausgezeichneten Weg, um dauerhaft erfolgreich in den heimischen vier Wänden mit Ihren Heimtrainern zu arbeiten.

 

Zuhause trainieren: Wie reagiert der Körper eigentlich genau auf Sport?

fitnessgeräte für zuhauseSport (d.h. regelmäßiges Training) hat weit umfassendere Wirkungen auf den Menschen als nur Gewichtsverlust, eine größere Fitness oder mehr Kraft. Beispielsweise macht er glücklich und stärkt die Psyche. Dies betrifft nicht nur Selbstbewusstsein, weil sie beispielsweise besser aussehen. Sie entwickeln auch eine höhere Stressresistenz, sind im Alltag ruhiger und schlafen besser. So lohnt sich ein Blick darauf, was eigentlich konkret in Ihren Körper geschieht, wenn Sie trainieren.

 

Sport: Gezielte Muskelverletzungen

Fitnessgeräte für ZuhauseDass Sie beim Sport Fett verbrennen und dadurch beispielsweise abnehmen, war Ihnen vermutlich bewusst. Dies gehört gemeinhin zur Allgemeinbildung. Die Fettverbrennung passiert dadurch, dass sich der Energiebedarf des Körpers durch die Tätigkeit erhöht. Die Fettverbrennung passiert deshalb am besten im Muskel, denn hier fällt der Energiebedarf konkret an. Wenn Sie dauerhaft abnehmen möchten, reicht deshalb beispielsweise Ausdauertraining alleine nicht. Sie müssen auch Krafttraining betreiben, um die Hauptverbrenner praktisch „anzuschalten“.

 

Haben Sie das gewusst?

Fitnessgeräte für ZuhauseDass Sie durch Sport gezielt und gewollt Ihre Muskulatur verletzen. Es entstehen durch die Belastungen Mikrorisse. Der Körper reagiert auf diese Mikrorisse durch Reparaturen. Härteres und stabileres Gewebe wird über die Risse gelegt, um zu verhindern, dass diese durch die Belastung erneut entstehen. Deshalb wachsen Ihre Muskeln und werden härter, wenn Sie regelmäßig trainieren. Sie können die Gewebebildung spüren. Dies ist zugleich auch der Grund, weshalb Sie aufpassen sollten, dass Sie nicht überlasten. Mikrorisse erfolgen für Sie weitgehend schmerzfrei. Sie belasten Sie nicht im Alltag. Ist aber beispielsweise im Rahmen einer Übung an der Kraftstation ein Gewicht zu groß, wird aus dem Mikroriss schnell ein vollwertiger Riss und damit eine ernste Verletzung. Sie sollten deshalb für Ihr Heimtraining unbedingt beachten, für Ihren Leistungsstand gerecht zu arbeiten.

 

Beim Sport ausgeschüttete Hormone

Vermutlich wissen Sie auch, dass Sie beim Sport irgendwann Endorphine ausschütten, die Sie glücklich machen. Eigentlich handelt es sich nur um ein Anti-Stress-Hormon, das im Zusammenspiel mit anderen körpereigenen Stoffen zu Glücksgefühlen führt. Doch Ihr Körper setzt beim Sport noch weit mehr Hormone frei:

 

  • Somatropin: Hierbei handelt es sich um das sogenannte „Anti Aging“-Hormon. Eigentlich wird es in der Pubertät produziert, um das Muskelwachstum zu stimulieren und die Regenerationsfähigkeit des Körpers zu fördern. Es hat zudem positiven Einfluss auf die Körperkraft, das Zellalter und die Gelenke. Beim Sport wird es gezielt ausgeschüttet. Personen, die regelmäßig trainieren, sehen deshalb jünger aus
  • Peptid YY: Dies ist das sogenannte „Appetitzügler“-Hormon. Es beeinflusst das Sättigungszentrum des Gehirns und wird insbesondere beim Ausdauertraining freigesetzt. Sie haben weniger Hunger und sind beim Essen schneller satt – ideal also, wenn Sie abnehmen möchten
  • Irsin: Dies ist das „Fettverbrenner“-Hormon. Es sorgt dafür, dass Fettzellen beim Sport als Energie vom Körper verbrannt werden können. Bildlich gesprochen ist es der Zusatzstoff, der aus Erdöl das Benzin macht, das vom Auto verbrannt werden kann
  • Testosteron: Das männliche Geschlechtshormon regt die Muskelbildung an und wird deshalb gerne zum Dopen verwendet. Durch intensives Krafttraining kann die Testosteron-Bildung um bis zu 41 Prozent (auch bei Frauen) gesteigert werden. Dabei gilt allerdings, dass zuerst Ausdauer- und dann Krafttraining gemacht werden. Eine Studie, die sich auch mit der umgekehrten Reihenfolge beschäftigt hat, zeigt auf, dass der Testosteronanstieg dann bei lediglich nur drei Prozent lag. Die Untersuchung zeigte zudem ebenfalls auf, dass Übertraining sogar zu einem Abfall führt.

 

Ein Tipp zu Endorphinen: Diese werden nicht sofort freigesetzt, was insbesondere für Einsteiger ein Problem ist. Sie entstehen erst nach 30 bis 60 Minuten Training und nur dann, wenn drei bis fünf Mal die Woche trainiert wird. Dies bedeutet, Sie müssen einfach eine gewisse Zeit durchhalten, um in den Genuss der unterstützenden Glücksgefühle zu kommen.

 

Was passiert bei Muskelkater?

Fitnessgeräte für zuhause Viele Sportler sind sogar Stolz, wenn Sie Muskelkater haben. Sie nehmen das unangenehme Gefühl als Beleg dafür, dass sie hart arbeiten und fleißig trainieren würden. Dies mag richtig sein, allerdings ist Muskelkater vor allem der Beweis dafür, dass Sie falsch trainieren. Dies führt zurück zu den gezielten Verletzungen, die Sie Ihrem Körper beim Training zufügen. Es sind in der Hauptsache Proteine, die für die Reparatur der Mikrorisse in der Muskulatur verantwortlich zeichnen. Aus diesem Grund sehen Sie im Sportstudio auch viele Menschen proteinhaltige Shakes zu sich nehmen. Sie beeinflussen dadurch das Muskelwachstum positiv. Die Proteine setzten sich auf den Mikrorissen ab und machen sich an die Arbeit.

Muskelkater ist eine Übersäuerung der Muskulatur. Im Prinzip passiert das Folgende: Ihr Muskeln überhitzen durch die Überforderung und werden unter zu große Spannung gesetzt. Der Körper reagiert. Auf der Haut merken Sie dies dadurch, dass Sie schwitzen. Im Körper an der Muskulatur geht der Körper allerdings davon aus, dass es sich um eine schädliche Fremdeinwirkung handelt, welche die Muskulatur unter Spannung setzt. Er erhöht deshalb den Säurespiegel, um die Muskulatur freizusetzen und die Fremdeinwirkung zu beseitigen. Beispielsweise blaue Flecken werden auch so aufgelöst, da es sich einfach nur verletzte Zellen aufgestautes Blut handelt.

Für Sie ist jedoch das Problem, dass die Säure die gesammelten Proteine wegspült. Diese können sich nicht halten. Wenn Sie Muskelkater haben, ist dies so zwar ein Zeichen dafür, dass Sie hart gearbeitet haben. Geholfen hat es jedoch nicht. Sie haben durch die Überlastung den gesamten Ertrag Ihrer Arbeit zerstört.

 

Fitnessgeräte für Zuhause: Ein Kaufratgeber

Wenn Sie sich für den Kauf von Trainingsgeräten für Zuhause entschieden haben, weil Sie der Überzeugung sind, dass Sie in den eigenen vier Wänden am effektivsten arbeiten können, geht es um die Auswahl der passenden Geräte. Was möchten Sie konkret kaufen? Auf den Unterseiten für jedes einzelne Gerät helfen wir Ihnen dabei, innerhalb der Gattung die passende Entscheidung zu treffen. Die folgenden Abschnitte und Punkte sollen Ihnen bei der allgemeinen Auswahl helfen.

 

Platzbedarf

Die wohl wichtigste Frage lautet, ob Sie ausreichend Platz für das oder die Fitnessgeräte für Zuhause haben, die Sie erwerben möchten. Durchschnittlich haben die Trainingsgeräte eine Größe von drei bis vier Quadratmetern. Damit muss es allerdings längst nicht getan sein. Beispielsweise eine Rudermaschine oder aber eine Kraftstation kann sogar doppelt so viel Raum beanspruchen. Sie sollten also genau darauf achten, wo Sie das Trainingsgerät hinstellen möchten und anschließend nachmessen.

 

Ist das Fitnessgerät zusammenklappbar oder verstellbar?

Eng verwandt mit der Frage, wie viel Platz für Trainingsgeräte haben, ist diejenige danach, ob das jeweilige Modell zusammenklappbar oder verstellbar ist. Auf diese Weise könnten Sie beispielsweise das Platzproblem entschärfen. Hantelbanken oder Ergometer lassen sich häufig zusammenklappen. Rudermaschinen, Crosstrainer oder beispielsweise Laufbänder können mit Rollen ausgestattet sein. Diese erlauben es, die Geräte von einem Raum in einen anderen zu verschieben. Wenn Sie beispielsweise eine Abstellkammer haben, können Sie Ihr Trainingsgerät dort verstauen und bei Bedarf dann einfach ins Wohnzimmer oder beispielsweise ins Büro schieben, um dort Ihre Einheiten zu absolvieren.

 

Was wiegt das Fitnessgerät und in welchem Stockwerk wohnen Sie?

Teilweise sind die Fitnessgeräte sehr schwer. Rudermaschinen können leicht 40 Kilogramm und mehr wiegen. Laufbänder kommen in der High End-Ausstattung auf mehr als 80 Kilogramm. Ohne Rollen sind die Geräte nicht verstellbar. Zudem müssen Sie bedenken, dass Sie die Geräte nach der Lieferung in die eigene Wohnung transportieren müssen. Viele Paketdienste und Speditionen liefern nur „Bordsteinkante.“ Wenn Sie aber beispielsweise im fünften Stock in einem Haus ohne Aufzug leben, macht es keinen sonderlichen Spaß, Ihr neues 120 Kilogramm Hantelset nach oben zu tragen.

Die Frage, in welchem Stockwerk Sie leben, kann auch bezüglich des Lärms zu einem ernsthaften Problem werden. Dies gilt insbesondere für Laufbänder, Rudergeräte, Stepper und Crosstrainer. Sie alle scheinen keine sonderlich lauten Geräusche zu machen. Allerdings geben Sie Vibrationen nach unten ab. In der Wohnung unter Ihnen führt dies zu einem dröhnenden Lärm. Dies sollten Sie zum Wohl Ihrer Nachbarn unbedingt berücksichtigen.

 

Gewichtsablauf ohne Hilfe erlernbar?

Es klang weiter oben schon an: Der richtige Bewegungsablauf ist von elementarer Bedeutung, um sicher und effektiv zu trainieren. Wenn Sie nicht zusätzlich in einem Sportstudio Mitglied sind oder auf anderem Wege die Unterstützung von Experten in Anspruch nehmen können, sollten Sie deshalb nur solchen Heimtrainern greifen, bei denen der Bewegungsablauf selbsterklärend und möglichst natürlich ist. Ein Laufband kann beispielsweise problemlos von Einsteigern genutzt werden. Gleiches gilt z.B. für Unterarmtrainer, die nur einen einzigen Bewegungsablauf gestatten. Kritisch sind alle Geräte (und Übungen), die freie, nicht geführte Bewegungsabläufe von Ihnen verlangen.

 

Welches Zubehör ist dabei und welches ist notwendig?

Praktisch alle Fitnessgeräte verlangen spezielles Zubehör. Wenn Sie Hanteln erwerben, benötigen Sie Gewichte zum Wechseln. Wenn Sie einen Ergometer kaufen, brauchen Sie eine Trinkflasche, um sich zu erfrischen und Ihren Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten. Sie sollten deshalb vor dem Kauf jedes Fitnessgeräts genau darauf achten, welches Zubehör dafür nötig ist, was mitgeliefert wird und was Sie also zusätzlich kaufen müssten. Dies kann vermeintlich günstige Sportgeräte schnell massiv verteuern.

 

Aufbau

Die Heimtrainer werden Sie in Einzelteilen erreichen. Bei vielen Geräten ist dies kein Problem. Eine Trainingsbank besteht in der Regel aus ein paar Schrauben und drei Elementen. Auch Personen, die mit Werkzeug eigentlich auf Kriegsfuß stehen, haben kein Problem, sie zusammenzusetzen. Anders ist die Situation, wenn Sie beispielsweise ein Laufband oder eine Kraftstation erwerben. In einem solchen Fall kann die Montage ausgesprochen schwierig werden. Fragen Sie sich also ehrlich, ob Sie sich zutrauen, das Fitnessgerät zusammenzubauen oder ob Sie notfalls eine kompetente Hilfe hätten. Informieren Sie sich zudem unbedingt im Voraus darüber, wie schwierig die Montage des jeweiligen Heimtrainers ist. Erst danach sollten Sie eine Kaufentscheidung treffen.

 

Stabilität

Ein altes Sprichwort sagt, dass Personen, die billig kaufen, zwei Mal kaufen. Im Bereich der Fitnessgeräte ist die Gefahr sehr groß, dass sich diese Weisheit bewahrheitet. Glücklicherweise können Sie relativ einfach ermessen, wann ein Sportgerät zu günstig ist. Es weist mangelnde Stabilität auf und ist zu wacklig. Der Rahmen ist beispielsweise nicht fest genug. Achten Sie deshalb im Rahmen des Kaufs gezielt auf Qualitätssiegel von unabhängigen Prüfstellen, beispielsweise vom TÜV. Sie geben Ihnen einen deutlichen Hinweis, ob Sie der Stabilität des Geräts vertrauen können.

Achten Sie in diesem Zusammenhang auch darauf, welches Gewicht des Trainierenden zulässig ist. Wenn Sie beispielsweise abnehmen möchten und mit einigen Kilos zu viel zu kämpfen haben, kann es sehr gut sein, dass Sie zu einer teureren Variante des jeweiligen Geräts greifen müssen. Insbesondere bei den Cardio-Geräten ist dies häufig der Fall. Ihr Eigengewicht ist oft dafür entscheidend, welches Modell für Ihr Vorhaben angemessen ist und welches nicht.

 

Ist die Pflege einfach oder schwierig?

Sportgeräte müssen regelmäßig gepflegt und gewartet werden. Dies hat nicht nur einen ästhetischen und hygienischen Hintergrund. Tatsächlich wird auch die Funktionsfähigkeit der Geräte dadurch wesentlich bestimmt. Motoren und Seilzüge müssen beispielsweise regelmäßig geölt und geschmiert werden. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf der Trainingsgeräte, für die Sie sich interessieren, wie diese gereinigt werden, ob bestimmte Pflegemittel angeschafft werden müssten und ob Sie sich den jeweiligen Reinigungs- und Wartungsvorgang auch tatsächlich zutrauen. Nichts macht weniger Spaß, als teure Fitnessgeräte, die langsam ihre Qualität verlieren und schließlich kaputt gehen, weil sie von Ihnen unsachgemäß gepflegt wurden.

 

Tipps für den Kauf von Sportgeräten für Zuhause

Fitnessgeräte für zuhauseWir haben zusätzlich zur Kaufberatung noch einige Tipps für Sie zusammengetragen, die Ihnen als weitere Orientierungshilfen dienen sollen, wenn Sie auf der Suche nach Fitnessgeräten für die eigene Wohnung sind. Es ist dabei natürlich Ihnen überlassen zu entscheiden, wie Sie die einzelnen Anregungen gewichten.

 

Setzen Sie auf Bewährtes und nicht auf Trendsetter

Der Fitnessbereich folgt vielen Trends. Diesbezüglich unterscheidet er sich nicht von der Mode, der Elektronik oder der Unterhaltung. Sie werden versucht sein, diesen Trends zu folgen. In vielen Fachgeschäften wird man Ihnen dazu möglicherweise sogar raten und bestimmte Geräte beispielsweise als „das Neueste und Beste aus Japan oder den USA“ anpreisen. Doch Trends kommen und gehen. Sie möchten mittel- und langfristig erfolgreich zu Hause trainieren. Setzen Sie deshalb auf Bewährtes. Vertrauen Sie bei Geräten, die Sie selbst bezahlen, auf solche Modelle, die seit Jahren Erfolge garantieren.

 

Achten Sie auf ein passendes Preis-Leistungsverhältnis

Die Preisfrage wird Sie beschäftigen, wenn Sie Fitnessgeräte kaufen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie noch keine Vorstellungen haben sollten, was Trainingshilfen kosten. Nutzen Sie ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis als Orientierung. Stellen Sie beispielsweise Fragen, wie beispielsweise, wie viele unterschiedliche Übungen Sie mit dem Gerät absolvieren können? Wie lange und wie oft werden Sie wöchentlich ein Gerät benutzen? Sind Sie wirklich sicher, dass Sie mit einem bestimmten Gerät dauerhaft trainieren möchten oder wollen Sie es vor allem mal ausprobieren – und lässt sich der Preis dann noch vertreten?

 

Fragen Sie im Zweifel zuerst den Arzt

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie bestimmte Übungen machen sollten bzw. können, konsultieren Sie zuerst einen Arzt. Fragen Sie beispielsweise einen Mediziner, wenn Sie chronische Rückenschmerzen haben, ob ein bestimmter Rückentrainer die richtige Entscheidung ist, bevor Sie das Gerät erwerben. Treffen Sie nicht leichtfertig Entscheidungen ohne Expertenmeinung, die sich negativ auf Ihren Geldbeutel und Ihre Gesundheit auswirken können.

 

Wie werden die Trainingsgeräte entsorgt?

Schon vor dem Kauf eines Fitnessgeräts sollten Sie sich keine Illusionen darüber machen, dass diese Sporthilfen nicht für die Ewigkeit geeignet sind. Dies gilt insbesondere, wenn Sie auf sehr kostengünstige Fitnessgeräte vertrauen. Als einfaches Beispiel: Billige Hanteln sind in der Regel mit Sand gefüllt und mit einem verhältnismäßig dünnen Kunststoff überzogen. Sie bekommen leicht ein Loch und verlieren nach und nach den Sand. Irgendwann müssen Sie die Hanteln entsorgen. Für einige Fitnessgeräte können Sie den Sperrmüll anrufen oder diese in die Altmetallsammlung geben. Einige Heimtrainer verlangen aber nach einer besonderen Form der Entsorgung, zumindest in Teilen. Dies gilt beispielsweise für die Motoren in Laufbändern oder etwaige Elektronik in Rudergeräten. Informieren Sie sich am besten schon vor dem Kauf darüber, um später unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

 

Sorgen Sie selbst für Motivation und entscheiden Sie sich für Geräte, die Sie dabei unterstützen

Motivation ist der unverzichtbare Baustein, damit Sie erfolgreich trainieren können. Dies gilt für den Sport in den heimischen vier Wänden ebenso wie für das Fitness-Studio. Zuhause haben Sie allerdings mehr Möglichkeiten, wie Sie sich motivieren können. Sie können beispielsweise bestimmte Musik spielen oder sich Selbst-Belohnungen für bestimmte Mühen überlegen. Auch gemeinsames Trainieren kann helfen.

Bestimmte Fitnessgeräte können Sie unterstützen, sich zu motivieren. Diese sollten transparent Ihre Trainingserfolge sichtbar machen und beispielsweise kleine und leicht erreichbare Zielsetzungen erlauben. Sie möchten es beispielsweise schaffen, das Gewicht bei einer bestimmten Übung um einige wenige Kilogramm zu erhöhen. Bei einer Kraftstation müssen Sie dafür nur einen Regler weiterschieben und die Position eines Stifts ändert. Dies mag nach wenig klingen, kann aber eine große Wirkung haben. Beim Sport gibt es kaum ein besseres und motivierendes Gefühl als das Erreichen der eigenen Ziele.

 

Basis-Ausstattung für das Heimtraining

Es gibt erfahrungsgemäß einige Heimtrainer bzw. gewisses Zubehör, das Sie als Basisausstattung benötigen, um sich effektiv zu Hause fit zu halten. Wir haben eine entsprechende Vorschlagsliste für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei hilft, das Wichtigste zu haben:

  • Yoga- bzw. Fitnessmatte: Eine solche Matte ist unverzichtbar für das Aufwärmen, Balance-Übungen und viele Einheiten ohne Geräte (Push-Ups, Sit-Ups, etc.). Sie sollte deshalb dringend angeschafft werden
  • Kurzhanteln: Ohne Krafttraining geht es nicht. Die günstige Variante, mit der Sie möglichst viele Körperpartien schulen können, sind Kurzhanteln. Die Gewichte eignen sich zudem auch als Unterstützung für andere Übungen
  • Fitnessbänder: Im Prinzip sind es Gummibänder, durch die Sie sehr einfach Widerstände für bestimmte Muskelgruppen aufbauen können. Sie eignen sich sowohl für das Kraft- wie auch für das Ausdauertraining. Sie können die Fitnessbänder beispielsweise auf dem Stepper um Ihre Beine schlagen

Die besten Fitnessgeräte für Zuhause

Hantelbank Rudergerät Laufband Stepper Ellipsentrainer Ergometer Kraftstation

 

 

Fazit: Bereiten Sie sich gut vor und legen Sie die Basis für Ihren Erfolg

Möglicherweise haben Sie diesen Text gelesen und sich gewundert: Sie wollten doch eigentlich Trainingsgeräte für Zuhause kaufen. Die haben zwar auch eine große Rolle gespielt und wir hoffen sehr, dass Ihnen unsere Ausführungen geholfen haben, doch ging es auch im viel Theorie. Dies hat einen einfachen Hintergrund:

Wir möchten Ihnen helfen, wirklich erfolgreich zu trainieren.
Und die passenden Sportgeräte sind dabei nur die eine Seite der Medaille. Es ist unverzichtbar, dass Sie wissen, welche Ziele Sie haben, eine Vorstellung gewinnen, wie Sie diese erreichen können, und verstehen, was in Ihrem Körper geschieht, wenn Sie trainieren.

Deshalb haben wir viele gesundheitliche Aspekte vermerkt. Und gleich an mehreren Stellen eindringlich gewarnt, dass Sie unbedingt die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen sollten. Wenn Sie beispielsweise Schmerzen haben oder unsicher sind, ob Sie bestimmte Übungen wirklich machen können. Denn es gibt eine Sache, die Ihnen jeder begeisterte Sportler bestätigen kann: Um erfolgreich zu sein, müssen Sie Spaß an der Sache haben. Und dies wird Ihnen auf Dauer nur gelingen, wenn Sie nicht nur motiviert sind, sondern auch gesund und effektiv trainieren. Sie müssen sich gut fühlen und spüren, dass Ihr Training etwas bringt.